BMW-Gefahrgutverpackung
Gefahrgutverpackung

Der Kunde

Die BMW Group zählt zu den Vorreitern der Elektromobilität. Im Jahr 2017 verkaufte der Münchner Autobauer mehr als 100.000 Elektroautos und Plug-in-Hybride. Wesentliche Antriebskomponente der Fahrzeuge sind die eingesetzten Hochvoltbatterien. Diese werden weltweit versandt. Aufgrund ihrer Bestandteile zählen die Lithium-Ionen-Batterien als Gefahrgut. Dies stellt besondere Anforderungen an die Transportverpackung.

 

Die Aufgabe

Bis Ende 2016 verwendete die BMW Group für den Ersatzteilversand ihrer Hochvoltbatterien eine aus 22 Verpackungskomponenten und vier unterschiedlichen Materialien bestehende Gefahrgutverpackung.

Die Vielzahl an Komponenten weckte jedoch den Wunsch nach einer Optimierung der bestehenden Verpackungslösung zu einer Einstofflösung unter Beibehaltung eines verlässlichen Transportschutzes.

Die Anforderungen

  • Entwicklung einer Einstofflösung aus Wellpappe
  • Reduzierung der Verpackungseinzelteile
  • Reduzierung der Handhabungszeit, des Gewichts und der Verpackungsgröße
  • Bestückung der Verpackung mit Greifersystem oder optional per Hand
  • Versandkarton mit Untergreifhilfe (alte Verpackung ohne Untergreifhilfe)
  • Für den weltweiten Einzel- und Sammelversand auf allen Transportwegen (alte Verpackung nur für den Sammelversand ausgelegt 

Die Lösung

Anwendungsbeispiel: Gefahrgutverpackung

Prozessoptimierung durch:

  • Fest mit dem Innenpolster verbundenes Gurtband zur mühelosen Entnahme des Polsters aus dem Karton.
  • Bestückung der Verpackung mit Greifersystem oder optional per Hand.
  • Versandkarton mit Untergreifhilfe (Wellpappkufenunterbau).
  • 65 % Zeitersparnis beim Verpacken von 2 Minuten auf 45 Sekunden pro Stück
  • 0 % Fehlerquote seit Einsatzbeginn Ende 2016 bezogen auf den Transportschutz der Hochvoltbatterien.
  • Aufgrund der hohen Prozesssicherheit und einfachen Handhabung Verwendung für zusätzliche BMW Hochvoltbatterietypen.

 

 

Anwendungsbeispiel: Gefahrgutverpackung

Packstoff- und Packmitteleinsparungen:

  • Einstoff-Wellpappverpackung anstelle 4 unterschiedlicher Verpackungsmaterialien.
  • Reduzierung von 22-teilg auf 3-teilig.
  • 35 % Gewichtsersparnis von 5,8 kg auf 3,7 kg.
  • 60 % Versandvolumenverkleinerung von 0,057 m³ auf 0,034 m³. Verpackung ist nur geringfügig größer als Packgut
  • Bis auf Karton-Verschlussklebeband kein zusätzliches Packhilfsmittel. Eingesparte Packhilfsmittel: Kunststoffpalette, Kantenschutz und Umreifungsband.

 

 

Anwendungsbeispiel: Gefahrgutverpackung

Minimierung Logistikaufwand:

  • Ausgelegt für Einzelversand ohne Palette und Sammelversand auf Palette (vorher nur Sammelversand) mit reduziertem Transportvolumen.
  • Verpackung gewährleistet vereinfachten und sicheren weltweiten Ersatzteilversand auf allen Transportwegen.

Kostenreduzierung:

  • Kostensenkung Verpackungseinkaufspreis um 25 % durch Packstoff- und Packmitteleinsparungen sowie einer Fertigung mit geringeren Herstellkosten.

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