
FAQs
Klare Antworten auf häufige Fragen
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu unserem Unternehmen. Ob es um Verpackungslösungen, Versandprozesse oder organisatorische Details geht – wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt, damit Sie schnell und zuverlässig die passende Auskunft erhalten.
Verpackungsberatung
Die Verpackungsberatung bei Knüppel erfolgt in einem strukturierten, mehrphasigen Prozess von der Analyse vor Ort bis zur Serienfertigung.
Zu Beginn werden im Rahmen einer Analyse vor Ort alle relevanten Kriterien zu Verpackung, Versand und Lagerung erfasst sowie zentrale Entwicklungsinformationen aufgenommen, wenn nötig. Später können erste Verpackungsentwürfe und Materialkonzepte entstehen.
Darauf folgt die Abstimmung des Konzepts anhand von 3D-Entwürfen inklusive Kalkulation sowie ein Muster. In der Verpackungsprüfung erfolgt anschließend der letzte Abgleich zwischen Entwurf und Prototyp – inklusive Praxistest zur Absicherung der Anforderungen.
Sind alle Eckdaten erfüllt, startet die Serienfertigung und wir können Ihre individuelle Verpackung produzieren.
Eine Verpackungsberatung ist sinnvoll, wenn eine neue Verpackung entwickelt, eine bestehende Lösung optimiert oder wiederkehrende Transportschäden, Prozessprobleme oder erhöhte Kosten analysiert werden sollen. Zu Beginn wird gezielt geprüft, ob es sich bei der Anfrage um ein geeignetes Projekt für die Verpackungsentwicklung handelt.
Ist dies der Fall, ist eine strukturierte und umfassende Beratung entscheidend. Je detaillierter Anforderungen, Rahmenbedingungen, Ideen sowie bisher eingesetzte Verpackungslösungen erfasst werden, desto schneller, zielgerichteter und wirtschaftlicher kann eine passende Verpackungslösung entwickelt und umgesetzt werden.
Beratungsgespräche bei Knüppel finden je nach Projektanforderung digital oder persönlich bei Ihnen vor Ort statt. Ihre Anfrage geht zunächst beim zuständigen Gebietsverkaufsleiter ein, der den weiteren Abstimmungsprozess koordiniert.
Bei Bemusterungen sowie bei technisch anspruchsvollen oder sehr umfangreichen Projekten wird zusätzlich ein Produktmanager unserer hauseigenen Verpackungsentwicklung eingebunden und ist bei Bedarf persönlich vor Ort.
Verpackungslösungen
Die passende Verpackung für Ihr Produkt finden Sie durch fundierte Beratung. Bei Knüppel entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen eine Lösung, die Ihre Packgüter sicher, unbeschädigt und kosteneffizient ans Ziel bringt – abgestimmt auf Produktschutz, Wirtschaftlichkeit, Handling und Prozesssicherheit.
Der Prozess für maßgeschneiderte Verpackungen beginnt mit der Erfassung aller technischen, logistischen und wirtschaftlichen Anforderungen sowie der Analyse bisheriger Verpackungslösungen und dokumentierter Fehlversuche. Anschließend werden Produktdaten wie Zeichnungen, 3D-Modelle oder vorhandene Muster an die Verpackungsentwicklung übermittelt.
Auf dieser Basis entsteht durch die Verpackungsentwicklung ein individuelles Verpackungskonzept, das nach Abstimmung freigegeben oder durch gezielte Änderungswünsche angepasst wird. Danach wird ein Prototyp (Handmuster) gefertigt und gemeinsam hinsichtlich Schutzwirkung, Handling, Montage, Ergonomie und Wirtschaftlichkeit bewertet. Anschließend wird das Muster freigegeben oder gezielt überarbeitet. Je nach Anforderung erfolgt die Durchführung von Falltests, Vibrationsprüfungen oder internen Praxistests zur Absicherung der Transportanforderungen.
Nach erfolgreicher Freigabe wird die Serienbestellung ausgelöst. Vor Serienstart erfolgt abschließend die Prüfung eines Freigabemusters zur Sicherstellung der vereinbarten Qualität.
Verpackungsprüfung
Eine Verpackungsprüfung zeigt, ob Verpackung und Packgut den zu erwartenden Transportbelastungen standhalten. Schwachstellen lassen sich so frühzeitig erkennen, Verpackungen gezielt optimieren und Transportschäden, Reklamationen sowie Folgekosten reduzieren.
Transporttests sind insbesondere vor der Markteinführung neuer Produkte oder Verpackungen, bei Produkt- und Verpackungsänderungen, im Export oder bei hohen Warenwerten sinnvoll.
Grundsätzlich können Verpackungen für nahezu alle Produkte geprüft werden – von Industriegütern und Maschinenbauteilen über Elektronik bis hin zu empfindlichen oder hochwertigen Produkten. Wir prüfen unter anderem Versandkartons, Exportverpackungen, Transportkisten, Paletten und komplette Ladeeinheiten.
Verpackungsprüfungen helfen, Risiken für Bruch, Verformungen, Verrutschen der Ware, Feuchtigkeitsschäden oder Korrosion frühzeitig zu erkennen. Auch die Auswirkungen von Stößen und Vibrationen lassen sich untersuchen und die Verpackung entsprechend optimieren.
Je nach Anforderung erfolgt die Prüfung nach anerkannten nationalen und internationalen Standards wie ASTM, ISTA, DIN, EN oder ISO.
Zunächst werden die Prüfanforderungen gemeinsam mit Ihnen festgelegt. Anschließend erfolgt die Verpackungsprüfung nach der vereinbarten bzw. geforderten Norm mit der jeweils vorgeschriebenen Prüfsequenz. Die Ergebnisse werden dokumentiert und in einem Prüfbericht zusammengefasst. Nach Abschluss der Prüfung erhalten Sie eine ausführliche Dokumentation der durchgeführten Tests sowie der Ergebnisse. Auf Wunsch unterstützen wir Sie außerdem bei der Optimierung Ihrer Verpackung.
Die Durchführung einer Verpackungsprüfung dauert – abhängig vom Prüfumfang und der Anzahl der zu prüfenden Packstücke – in der Regel 3 bis 5 Werktage. Darin enthalten ist auch die erforderliche Klimatisierung der Prüfmuster im Normklima. Die aktuelle Vorlaufzeit für einen Prüftermin teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit.
Die Kosten richten sich nach Prüfumfang, Verpackung und gewünschtem Prüfverfahren. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.
Verpackungsentwicklung
Für die Entwicklung einer Verpackung stehen alle am Markt verfügbaren Packmittel und Werkstoffe zur Verfügung. Die Materialauswahl erfolgt dabei stets lösungsorientiert – abhängig von Produktschutz, Transportanforderungen, Wirtschaftlichkeit und Prozessabläufen.
Im Gegensatz zu reinen Herstellern ist Knüppel Verpackung nicht auf bestimmte Materialien festgelegt, sondern wählt den Werkstoff gezielt nach dem zu lösenden Problem aus.
Ob sich eine Konstruktivverpackung lohnt, hängt nicht allein von der Stückzahl ab, sondern vom Verhältnis zwischen Menge und Umsatz. Entscheidend ist, wie sich die Entwicklungskosten im Verhältnis zum Gesamtvolumen des Projekts darstellen.
Bei sehr geringen Mengen und niedrigem Umsatzanteil können die Entwicklungskosten einen vergleichsweise hohen Anteil an den gesamten Verpackungskosten ausmachen. Mit steigender Stückzahl oder höherem Projektvolumen relativieren sich diese Kosten entsprechend.
Eine CAD-Grafik ist eine digitale, maßstabsgetreue Konstruktionszeichnung, die mit einer CAD-Software (Computer-Aided Design) erstellt wird. In der Verpackungsentwicklung dient sie dazu, Verpackungslösungen präzise zu planen, Abmessungen und Materialeinsatz exakt festzulegen und die Grundlage für Prototypen sowie die spätere Serienfertigung zu schaffen.
Ja, Mehrwegverpackungen sind ein fester Bestandteil unseres Portfolios. Wir entwickeln langlebige und robuste Verpackungslösungen, die für den mehrfachen Einsatz im Transport- und Logistikprozess ausgelegt sind.
Je nach Anwendung können einige unsere Mehrwegverpackungen über mehrere Jahre hinweg genutzt werden und tragen so zur Reduzierung von Verpackungsabfällen und Prozesskosten bei. Ein Beispiel ist die Faltkiste Granby Box, eine robuste Faltkiste aus Holz, die durch ihre stabile Konstruktion gut für den wiederholten Einsatz geeignet ist.
PPWR (Packaging & Packaging Waste Regulation)
PPWR steht für Packaging and Packaging Waste Regulation – die EU-Verpackungsverordnung. Sie soll Verpackungsabfälle reduzieren, Recyclingfähigkeit verbessern, Wiederverwendung stärken und Anforderungen an Nachweise, Materialien und Dokumentation vereinheitlichen.
Viele benötigte Informationen liegen im eigenen Unternehmen nicht vor. Lieferanten und Verpackungspartner müssen belastbare Angaben zu Materialien, Spezifikationen, Recyclingfähigkeit, Rezyklatanteilen oder anderen relevanten Nachweisen liefern. Ohne diese Daten lassen sich Verpackungen nur schwer priorisieren oder belastbar bewerten.
Präferenzfrei bedeutet: Nicht ein bestimmtes Material steht im Vordergrund. Entscheidend ist, welche Verpackungslösung technisch sinnvoll, wirtschaftlich tragfähig, verfügbar, prozesssicher und dokumentierbar ist. So werden Alternativen nicht pauschal, sondern anhand der konkreten Anwendung bewertet.
Relevant ist die PPWR für Unternehmen, die Verpackungen in der EU in Verkehr bringen, verwenden, beschaffen, befüllen, transportieren oder für Kunden bereitstellen. In der Praxis betrifft sie deshalb nicht nur Hersteller, sondern auch Einkauf, Logistik, E-Commerce, Verpackungsmanagement, Qualitätsmanagement und Compliance der Anwender.
Unternehmen sollten technische Datenblätter, Spezifikationen, Materialinformationen, Recyclingfähigkeitsbewertungen, Rezyklatnachweise, Prüfberichte, Lieferantenerklärungen und weitere Nachweise strukturiert verfügbar machen. Häufig liegt der erste Handlungsbedarf nicht bei der Verpackung selbst, sondern bei der Dokumentation.
Nein. Eine Umstellung ist nicht automatisch der erste erforderliche Schritt. Oft müssen zunächst Datenlage, Schutzfunktion, Materialaufbau, technische Machbarkeit, Kostenwirkung und Dokumentation geprüft werden. Eine präferenzfreie Bewertung hilft, vorschnelle Materialwechsel zu vermeiden.
Knüppel Verpackung unterstützt mit individueller Beratung zum Verpackungsportfolio, Analyse vorhandener Verpackungen, Definition relevanter PPWR-Prüffelder, Bereitstellung oder Beschaffung technischer Informationen, Unterstützung bei technischer Dokumentation und Vorbereitung vertiefender technischer, regulatorischer oder juristischer Prüfungen. Knüppel Verpackung leistet keine Rechtsberatung und keine formale Konformitätsbewertung.
FleeceGuard
Ja, FleeceGuard ist in vielen unterschiedlichen Varianten erhältlich und kann individuell für den jeweiligen Anwendungsfall in der hauseigenen Produktion gefertigt werden. Je nach Schutzanforderung kommen verschiedene Ausführungen und Konfektionsarten zum Einsatz.
Gern beraten wir Sie individuell und unterstützen Sie dabei, die passende FleeceGuard-Variante für Ihren konkreten Anwendungsfall zu finden.
Ja, FleeceGuard ist ein langlebiger, wiederverwendbarer und recyclingfähiger Werkstoff. Das Material kann mehrfach eingesetzt und bei Bedarf gereinigt werden – ideal für Mehrwegverpackungslösungen.
FleeceTech
Der integrierte Korrosionsschutz von FleeceTech bietet nach Angaben des Herstellers ASATech eine Schutzdauer von 12 bis 36 Monaten. Wie lange der Schutz im Einzelfall anhält, kann je nach Situation und den klimatischen Bedingungen variieren.
Ja. Für einen zuverlässigen Korrosionsschutz müssen FleeceTech-Hauben möglichst luft- und wasserdicht verschlossen werden. Hierfür werden Reiß- und Klettverschlüsse sowie die beim Verpackungsprozess entstehenden Schweißnähte mit einem speziellen Tape abgedichtet. Bei längerer Lagerung wird zusätzlich der Einsatz von Trockenmitteln empfohlen, um Kondenswasserbildung durch Temperaturschwankungen innerhalb der Verpackung zu reduzieren.
Trockenmittel
Viele Produkte sind mit einem Farbindikator ausgestattet, der anzeigt, ob das Mittel bereits gesättigt ist. Ein Farbwechsel signalisiert, wenn das Trockenmittel ausgetauscht werden sollte.
Unsere Baleso DIN-Trockenmittel enthalten jeweils einen Feuchtigkeitsindikator. So sehen Sie auf den ersten Blick, ob das Trockenmittel noch aktiv ist.
Auch bei den Cargosorb-Containertrockenmitteln ermöglicht die wasserdichte, transparente PE-Folie auf der Rückseite eine einfache optische Prüfung des Aktivitätsstatus des Granulats.
Die Wirkungsdauer hängt von der eingesetzten Menge, der relativen Luftfeuchtigkeit, der Temperatur und der Einsatzumgebung ab. Unsere Cargosorb-Containertrockenmittel sind darauf ausgelegt, auch im Seecontainer über mehrere Wochen zu schützen.
Um das passende Trockenmittel und die korrekte Menge für den gewünschten Transport- oder Lagerzeitraum sicherzustellen, empfehlen wir eine fachliche Beratung bei unseren Verpackungsexperten.
Gesättigte DIN-Trockenmittelbeutel, die Silicagel oder Bentonit enthalten, können durch Erwärmen reaktiviert oder im Hausmüll entsorgt werden, sofern keine gefährlichen Stoffe enthalten sind. Bei Unsicherheit, Herstellerhinweise beachten. Containertrockenmittel werden als Sondermüll entsorgt.
Arbeiten bei Knüppel
Ausbildung bei Knüppel
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